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Landesregierung beschließt neue Leitlinien für entwicklungspolitische Aktivitäten und globale Kooperation in der „Einen Welt“

Landesregierung beschließt neue Leitlinien für entwicklungspolitische Aktivitäten und globale Kooperation in der „Einen Welt“

Minister Liminski: Entwicklungspolitische Aktivitäten sind Bausteine für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz

06.08.2026

Welchen entwicklungspolitischen Beitrag kann Nordrhein-Westfalen als Land im Einklang mit seinen Interessen und mit seinen zur Verfügung stehenden Ressourcen leisten? Um die sicherheitspolitischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Interessen des Landes sowie die Mitverantwortung als Teil der „Einen Welt“ mit Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit und globalen Kooperation zu verbinden, hat das Kabinett auf Initiative des Ministers für Internationales und Chefs der Staatskanzlei Nathanael Liminski nun die neuen entwicklungspolitischen Leitlinien beschlossen, die den Ressorts als gemeinsame Arbeitsgrundlage dienen.

Minister Liminski: „Von den Partnerschaften mit Ghana, Nordmazedonien oder Dnipropetrowsk in der Ukraine über das Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsforum bis hin zur Woche der Menschenrechte ist unser entwicklungspolitisches Engagement vielfältig und konkret. Entwicklungszusammenarbeit ist dabei keine Einbahnstraße. Auch wir können von den Erfahrungen anderer Länder und Regionen hinsichtlich ihrer Transformationsprozesse viel lernen. Faire, gleichberechtigte Partnerschaften, die die Interessen und Expertise beider Seiten einbeziehen, schaffen Raum für Austausch und Vernetzung. Denn Stabilität, Wohlstand und Sicherheit entstehen lange nicht mehr allein innerhalb nationaler Grenzen. Für uns als Landesregierung steht fest: Entwicklungspolitische Aktivitäten und globale Kooperation sind Bausteine, um Wohlstand zu sichern, die Umwelt zu schützen, als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig und als Lebens- und Arbeitsort für eine vielfältige Gesellschaft weiterhin lebenswert zu sein.“

Im Rahmen ihres entwicklungspolitischen Engagements arbeitet die Landesregierung eng mit dem Bund, Nichtregierungsorganisationen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Diaspora-Initiativen, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Wirtschaft, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Kommunen zusammen. Im März 2026 fand eine Konsultation entwicklungspolitisch relevanter Stakeholder aus Nordrhein-Westfalen statt, deren Anregungen und Ergänzungsvorschläge in den Leitlinien berücksichtigt wurden.