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Shame and Money

Filmabend „Shame and Money"

Der Kölner Kulturverein URACult e.V. präsentierte am 20. September 2026 in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih Eksystent den preisgekrönten Film „Shame and Money" des kosovarischen Regisseurs Visar Morina.

Der Film beschäftigt sich mit wichtigen Themen wie Scham, Geld, sozialem Druck und menschlicher Würde. Morina zeigt dabei nicht nur eine persönliche Geschichte, sondern stellt auch die Frage, welchen Einfluss gesellschaftliche Erwartungen und finanzielle Probleme auf das Verhalten eines Menschen haben können.

Besonders interessant ist die Art und Weise, wie der Regisseur seine Figuren darstellt. Sie sind nicht einfach in „gut" oder „schlecht" einzuteilen. Stattdessen werden ihre Entscheidungen, Ängste und inneren Konflikte sichtbar. Dadurch lädt der Film das Publikum dazu ein, über die eigenen Vorstellungen von Erfolg, Moral und gesellschaftlicher Anerkennung nachzudenken.

Der Titel „Shame and Money" bringt bereits einen zentralen Konflikt des Films auf den Punkt: Geld kann Sicherheit und Möglichkeiten bedeuten, gleichzeitig aber auch Scham, Abhängigkeit und sozialen Druck erzeugen.

Visar Morina erzählt seine Geschichte auf eine zurückhaltende und realistische Weise. Gerade dadurch entsteht eine besondere Spannung. Der Film gibt keine einfachen Antworten, sondern lässt Raum für die eigene Interpretation.

Zusammenfassend ist „Shame and Money" ein Film über Menschen, die zwischen persönlichen Wünschen, gesellschaftlichen Erwartungen und materiellen Zwängen stehen. Er regt dazu an, darüber nachzudenken, was wir bereit sind zu tun, um unsere Würde, unseren sozialen Status oder unsere finanzielle Sicherheit zu bewahren.

Nach dem Film führte der Journalist und Filmemacher Martin Gerner ein Gespräch mit dem Regisseur Visar Morina. Hauptdarsteller Astrit Kabashi wohnte diesem Abend in Köln auch bei.

 

„Shame and Money" von Visar Morina

20. 09. 2026, 18:00 Uhr

FILMHAUS KÖLN

Maybachstraße 111

50670 Köln