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„Wir gemeinsam für KölnRheinRuhr“: Landesregierung, Unternehmensverbände und Gewerkschaften unterzeichnen gemeinsame Erklärung

„Wir gemeinsam für KölnRheinRuhr“: Landesregierung, Unternehmensverbände und Gewerkschaften unterzeichnen gemeinsame Erklärung

Minister Liminski und Vertreter der Sozialpartner bekennen sich zur Bewerbung KölnRheinRuhr und den Chancen der Olympischen und Paralympischen Spiele 

17.08.2026

Neben Bevölkerung, Landtag, Landeskabinett, beteiligten Kommunen und Religionsgemeinschaften erhält die Bewerbung KölnRheinRuhr für Olympische und Paralympische Spiele weitere Unterstützung: Am Montag, 17. August 2026, haben Minister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski, Unternehmerpräsident Arndt G. Kirchhoff und der nordrhein-westfälische DGB-Vorsitzende Thorben Albrecht in Düsseldorf die Erklärung „Wir gemeinsam für KölnRheinRuhr“ unterzeichnet.

Damit bekennen sich Landesregierung, Unternehmensverbände und Gewerkschaften gemeinsam zur Bewerbung KölnRheinRuhr und den damit verbundenen großen Potenzialen für die Region. Die Erklärung betont die wirtschaftlichen und strukturellen Chancen der Spiele, Impulse für Beschäftigung und Wohlstand sowie den langfristigen Mehrwert für gute und sichere Arbeit. Die Unterzeichner treten gemeinsam ein für eine nachhaltige und wirtschaftlich verantwortungsvolle Ausrichtung sowie für die gemeinsame Verantwortung von Politik, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele. Der Schulterschluss von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ist ein weiteres starkes Signal für unserer Konzept für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele und ein starkes Signal für gemeinsame Verantwortung. Bei uns ist es gute Tradition, dass wir Herausforderungen und Chancen gemeinsam angehen und an einem Strang ziehen. Unsere starke Sozialpartnerschaft gehört zur DNA von Nordrhein-Westfalen. Unsere Bewerbung zeigt, wie wir wirtschaftliche Dynamik, gute und gesicherte Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit und Internationalität zusammenbringen mit dauerhaftem Mehrwert für die Menschen und Unternehmen. Nordrhein-Westfalen ist starker zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort, und das werden wir auch mit KölnRheinRuhr zeigen können.“

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski: „Nordrhein-Westfalen kann sich mit Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr erneut als moderne, sportbegeisterte und leistungsfähige Region im Herzen Europas präsentieren. Das Konzept KölnRheinRuhr ist weit mehr als ein Sportereignis: Es ist ein Zukunftsprojekt für eine der größten Metropolregionen Europas – mit internationaler Strahlkraft, starken Impulsen für Innovation und Digitalisierung und einem nachhaltigen Gewinn für die Menschen vor Ort. Dafür stehen Politik, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam. Dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter diese Bewerbung so klar und geschlossen unterstützen, ist ein starkes Signal: Die Menschen in Nordrhein-Westfalen wollen KölnRheinRuhr – und sie sehen in den Spielen eine große Chance für die Zukunft unseres Landes.“

Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer.nrw) Arndt G. Kirchhoff: „Olympische und Paralympische Spiele in der Region KölnRheinRuhr wären nicht nur für die beteiligten Städte, sondern für ganz Nordrhein-Westfalen eine großartige Chance. Die Bewerbung für Olympia unterstütze ich daher gern und aus voller Über-zeugung. Das größte globale Sportereignis unserer Zeit wäre ein fantastisches Fest für Millionen sportbegeisterter Menschen in unserem Land, zudem ein großartiges Schaufenster für Nordrhein-Westfalen und ein kraftvoller Impuls für unseren Wirtschaftsstandort. Ich erwarte eine beträchtliche zusätzliche Dynamik gerade bei der Modernisierung unserer Infrastruktur – für unsere Mobilität, für die Digitalisierung und ganz allgemein für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Von diesen Investitionen würde unser Land nicht nur während der Spiele, sondern über Jahrzehnte hinaus profitieren.“

Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds Nordrhein-Westfalen Thorben Albrecht: „Ich unterstütze die Olympia-Bewerbung in der Erwartung, dass dadurch neue Impulse für gute Arbeitsplätze und eine gestärkte Infrastruktur entstehen. Die mit den Spielen verbundenen Investitionen müssen nachhaltig und mit guten Arbeitsbedingungen umgesetzt werden. Dann besteht die Chance, mit den Olympischen und Paralympischen Spielen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in Nordrhein-Westfalen dauerhaft zu verbessern.“

Die Erklärung hebt den dauerhaften Nutzen der Spiele und die vielfältigen Chancen für die Region und die Menschen hervor: Für die Unternehmen eröffnen sich neue Perspektiven durch Investitionen, Aufträge und internationale Vernetzung. Für die Menschen in der Region, insbesondere die Beschäftigten, können neue Chancen durch neue und sichere und gute Arbeitsplätze, Qualifizierung, bessere Infrastruktur und eine gesteigerte Lebensqualität in den Kommunen entstehen.

Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und Stadtentwicklung sollen nachhaltig die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen vor Ort verbessern. Das Konzept KölnRheinRuhr baut auf dieser vorhandenen Stärke auf: Mit mehr als 6.000 Kilometern Schiene und dem Rhein-Ruhr-Express als „Olympia Main Line“ auf der Achse Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln verfügt die Region über ein leistungsfähiges Rückgrat, das die olympischen und paralympischen Standorte verbindet. Rund 95 Prozent der Athletinnen und Athleten können im Olympischen und Paralympischen Dorf wohnen und ihre Wettkampfstätten in einer Fahrtzeit von maximal 60 Minuten erreichen.

Die Unterzeichner rufen in ihrer Erklärung Unternehmen, Beschäftigte und deren Vertretungen dazu auf, die Bewerbung aktiv zu unterstützen, sich einzubringen und die Chancen dieses Projekts gemeinsam zu nutzen. Zuvor hatten sich bereits mehr als 40 Unternehmen hinter die Bewerbung KölnRheinRuhr gestellt, darunter allein sechs DAX-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, mit insgesamt über zwei Millionen Beschäftigten. Auch die Religionsgemeinschaften unterstützen die Bewerbung. 

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier