Annika Fohn wird neues Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen für Nordrhein-Westfalen
Annika Fohn ist das neue ordentliche Mitglied für Nordrhein-Westfalen im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR). Der Rat der Europäischen Union hat sie für die verbleibende AdR-Mandatsperiode 2025-2030 benannt, vorgeschlagen wurde sie von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.
Europaminister Nathanael Liminski: „Mit Annika Fohn stärken wir die Stimme Nordrhein-Westfalens in Europa. Gerade in Zeiten grundlegender Veränderungen in der Europäischen Union kommt es darauf an, die Perspektiven der Menschen aus Nordrhein-Westfalen frühzeitig in europäische Entscheidungen einzubringen. Annika Fohn ist eine Abgeordnete, die diese Perspektiven mit politischem Gespür und der notwendigen Klarheit vertreten kann. Dass nunmehr eine Landtagsabgeordnete für Nordrhein-Westfalen als Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen benannt wurde, unterstreicht dabei die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Landtag in Europaangelegenheiten.“
Annika Fohn: „Als Abgeordnete aus Aachen erlebe ich jeden Tag, wie eng Nordrhein-Westfalen mit Europa verbunden ist. Gerade in einer Grenzregion zeigt sich, wie wichtig funktionierende Zusammenarbeit auf europäischer Ebene für das Leben der Menschen vor Ort ist. Diese Eindrücke möchte ich in den Europäischen Ausschuss der Regionen einbringen und weitere Brücken zwischen den Regionen Europas bauen. Ich freue mich darauf, europäische Entscheidungen mitzugestalten und dabei nordrhein-westfälische Interessen einzubringen.“
Annika Fohn ist seit 2022 Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen und vertritt den Wahlkreis Aachen II. Zuvor war die CDU-Politikerin unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Bundestag sowie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen tätig. In ihrer parlamentarischen Arbeit setzt sie Schwerpunkte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Innovation.
Als ordentliches Mitglied wird Annika Fohn Nordrhein-Westfalen künftig stimmberechtig im AdR vertreten. Sie ist die erste Frau, die für Nordrhein-Westfalen seit Gründung des AdR im Jahr 1994 in dieser Institution tätig ist. Der AdR ist die europäische Institution, in der die Regionen und Städte in der Europäischen Union vertreten sind. Er ist als beratendes Organ in die europäische Gesetzgebung eingebunden. Durch seine Stellungnahmen zu neuen Rechtsvorschriften und zur europäischen Politik nimmt er Einfluss auf die zukünftige Gestaltung Europas.