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Fortbildung für Lehrende in Yad Vashem

Fortbildung für Lehrende in Yad Vashem

Ziel ist es, Lehrende über eine intensive Behandlung des Holocaust und die persönliche Begegnung mit Zeitzeugen zu befähigen, im Unterricht verstärkt die Probleme des Antisemitismus, der Fremdenfeindlichkeit, des Rechtsradikalismus und der Gewalt zu behandeln.

Das Lehrerfortbildungsprojekt „Erziehung nach Auschwitz“ existiert bereits seit mehr als 20 Jahren in Kooperation zwischen der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und dem Land Nordrhein-Westfalen. Verantwortlich für das Projekt ist die Bezirksregierung Münster, die dafür als Partnerinstitution in kontinuierlicher Kooperation mit der International School for Holocaust Studies steht.

„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung.“   Theodor W. Adorno 1966

Für die Seminarabsolventen der Lehrerfortbildung „Erziehung nach Auschwitz“ besteht auch die Möglichkeit, zwischen ihrer Schule und der International School for Holocaust Studies eine Bildungspartnerschaft einzugehen.
 
Der Erfolg des Fortbildungsprogramms hat bewirkt, dass der Desk für die deutschsprachigen Länder akkreditierte Fortbildungsseminare mittlerweile nicht nur für Lehrkräfte, sondern auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem formalen Bildungssystem sowie dem nicht formalen Bildungsbereich anbietet. Darüber hinaus zählen auch Lehramtsstudierende, Stipendiatinnen und Stipendiaten, Angehörige der Polizei sowie der Justizverwaltung zu den Zielgruppen.