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Sinfonische Horizonte: Konzert in Bonn

Sinfonische Horizonte: Konzert in Bonn

Festakt der WestbalkanTage NRW 2026

Mit dem Konzertprojekt „Sinfonische Horizonte“ begibt sich die Staatsphilharmonie Nordmazedonien auf eine musikalische Reise zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen europäischem Erbe und zeitgenössischer Perspektive.

Samstag, 18. April 2026, 19.30 Uhr

Beethovenhalle Bonn | Wachsbleiche 16, 53111 Bonn

KONZERTPROGRAMM

 

Franz von Suppé (1819-1895)

Ouvertüre Dichter und Bauer (1846)

 

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

La Muse et le Poète Op. 132 (1910)

Andantino

Allegretto moderato

 

Gligor Smokvarski (1914-1974)

Teshkoto

 

Antonín Leopold Dvořák (1841-1904)

Sinfonie Nr. 9 in e-Moll Op. 95 “Aus der Neuen Welt“

 

Adagio-Allegro molto

Largo 

Scherzo, molto vivace

Allegro con fuoco

 

Staatsphilharmonie Nordmazedonien | Filharmonija na Republika Severna Makedonija | Orkestra Filarmonike e Maqedonisë së Veriut

Sihana Badivuku-Hoxha, Violine

Paskal Krapovski, Violoncello

Desar Sulejmani, Dirigent

Konzerteinführung ab 18.30 in Kooperation mit der Deutschen Welle

Karten

PK I 36 EUR | PK II 31 | PK III 26 | PK IV 21 | PK V 15

Ermäßigung 50% (Kind & Jugendliche/r, Studierende, Auszubildende/r, BFD-Leistende/r, Freiwillige/r Soziales Jahr, Wehrpflichtiger, Behinderte/r + Begleitperson kostenfrei) in allen PK

Programmbeschreibung

Musik kennt keine Grenzen – sie verbindet Räume, Kulturen und Generationen. Mit dem Konzertprojekt „Sinfonische Horizonte“ begibt sich die Staatsphilharmonie Nordmazedonien (Filharmonija na Republika Severna Makedonija / Orkestra Filarmonike e Maqedonisë së Veriut) auf eine musikalische Reise zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen europäischem Erbe und zeitgenössischer Perspektive.

Die Konzerte in Deutschland stehen im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Fünf Jahre Partnerschaft zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und Nordmazedonien. Im Rahmen des offiziellen Festaktes der WestbalkanTage NRW 2026 wird diese kulturelle Verbindung hörbar – als Dialog auf der Bühne.

Das Programm spannt einen weiten musikalischen und geographischen Bogen:
Mit der sprühenden Ouvertüre „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé eröffnet das Orchester den Abend energiegeladen und voller Esprit. Es folgt „La Muse et le Poète“ von Camille Saint-Saëns – ein poetisches Zwiegespräch zwischen Violine und Violoncello, interpretiert von Sihana Badivuku-Hoxha und Paskal Krapovski. Hier begegnen sich Klangfarben wie zwei Stimmen im Gespräch: sensibel, virtuos, voller innerer Spannung.

Mit „Teshkoto“ des mazedonischen Komponisten Gligor Smokvarski erklingt ein Werk, das tief in der musikalischen Identität des Landes verwurzelt ist. Die Musik greift die emotionale Kraft eines traditionellen Tanzes auf – zwischen Schwere und Würde, Melancholie und innerer Stärke.

Nach der Pause öffnet sich der Horizont in die „Neue Welt“: Die 9. Sinfonie von Antonín Leopold Dvořák gehört zu den eindrucksvollsten sinfonischen Werken der Musikgeschichte. Mit ihrer Mischung aus Heimweh und Hoffnung, Weite und rhythmischer Energie erzählt sie von Aufbruch und kultureller Begegnung – Themen, die aktueller kaum sein könnten.

Unter der Leitung von Desar Sulejmani entfaltet das Orchester ein Programm, das neugierig macht: aufeinander, auf neue Perspektiven, auf die Zukunft eines gemeinsamen Europas.

„Sinfonische Horizonte“ ist mehr als nur ein Konzert. Es ist ein musikalischer Brückenschlag – zwischen Nordmazedonien und Deutschland, zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen individueller Virtuosität und kollektiver Klangkraft.